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Ende der Balkonzeit

Musik: Audiofly – 6 Degrees

Der Sommer ist schon ne Weile weg und der Herbst zeigt sich grade in seiner vollen Pracht – abwechselnd Nebel und Sonne. Weils nachts auch hier am Rhein schon etwas kühler ist, haben wir die Pflanzen eingepackt bzw. ins Winterquartier (Fensterbrett in der Küche) gebracht. Beim Reintragen gabs dann noch dieses Prachtstück zu sehen:

Mittlerweile sind zwei Tomätchen rot 🙂 Zwar nur daumennagelgroß, aber immerhin.

Hätte ja nie gedacht, dass überhaupt noch was draus wird, als ich Ende Juli die Samen von gekauften Tomaten spaßenshalber mal in den Balkontopf gesteckt hab. Dann gabs die ersten Blüten und ich hab wieder gedacht, das wird eh nix mehr. Aber das scheint ne zähe und hartnäckige Sorte zu sein 😉

Die gekaufte Petersilie hält sich auch tapfer. Anscheinend hat sie sich mit der Tomate angefreundet.

Beerenstark

Musik: Stereoclip – It was nice

Ein untrügliches Zeichen, dass Sommer ist? Die eigene Ernte vom Balkon vernaschen 🙂

Die Erdbeeren haben wir nun schon das dritte Jahr, die sind sogar mit umgezogen. Offensichtlich ohne Schaden zu nehmen 🙂

Das war Ernte Nr. 1 vor 3 Wochen.

Den Himbeeren hats offenbar auch nicht geschadet, dass ich letztes Jahr das Zurückschneiden vergessen hatte *hüstel* Und genascht wurde auch schon 😉

Ernte Nr. 2 für die Erdbeeren und Nr. 1 für die Himbeeren. Mjam 🙂

Die werden die nächsten sein! *hrhr*

Zwar keine Beeren, trotzdem jedes Jahr lecker. Und dieses Jahr irgendwie….monströs.

Ladies and Gentlemen, please welcome on stage: eine so genannte Balkontomate. Mal schauen, ob sie ihrem vorauseilenden Ruf (nämlich auf nem Balkon was zu werden, zu schmecken und nicht über uns hinauszuwachsen) gerecht werden kann. Erfahrungsbericht folgt.

 

In Schale geworfen

Musik: AKS – Give it back

In letzter Zeit steht mir nicht so sehr der Sinn nach Nähen. Passt auch gut in die Reihe „Kluge Entscheidungen machen das Leben leichter“ – wer is gleich nochmal auf die Idee gekommen, während des laufenden letzten Semesters auch noch die Bachelorarbeit zu schreiben? So’n duales Studium scheint ja noch nich genug auszulasten….
Nunja, dann motivieren wir uns eben mit Bastelkleinkram. Auch gut geeignet und man sieht relativ schnell ein Ergebnis 🙂

Was macht man also, wenn man Pistazien nicht mag, aber die Schalen so hübsch findet, dass man irgendwas damit bzw. daraus basteln will? In meinem Fall hab ich gewartet, bis mein Freund sich mal wieder welche gekauft hatte 😉

Man nehme also
– einen handelsüblichen Bilderrahmen
– Pistazienschalen, von den dünnen Innenhäutchen befreit und gewaschen
– guten Alleskleber (der bei mir wirklich alles geklebt hat, inklusive die Finger aneinander O.o)

Zuerst also den Bilderrahmen vom störenden Beiwerk befreien (Glasscheiben, Passepartout, Pappe) und alles fein säuberlich bereit legen:

Dann die Innenkanten der Schalen mit Leim bestreichen (hier ging dann bei mir jedes Mal soviel daneben, dass meine Finger voller Leim waren) und auf den Rahmen aufdrücken.

Das Ganze über Nacht trocknen lassen, sicher ist sicher, und dann inklusive dem Beiwerk aufhängen.

Schöner siehts natürlich noch mit nem Bild drin aus, aber wir haben grad kein hübsches von der Ostsee…wird wohl mal wieder Zeit für nen Kurzbesuch da 😉

 

Hachja

Musik: Stephan Bodzin – Sonnenwind

„Sie werden so schnell erwachsen, die Kleinen“ meinte mein Freund letzten Dienstag beim Blick auf den Balkon.
Geht aber auch echt fix dieses Jahr – Donnerstag gesät und 5 Tage später siehts schon so aus.

Da ich vergessen habe, Schildchen reinzustecken, bin ich mir nicht ganz sicher, ob das jetzt die Radieschen sind oder der Paprika. Sachdienliche Hinweise werden gern als Kommentar entgegen genommen.

Beim zweiten Anzuchtbeet lässt man sich vernünftigerweise etwas mehr Zeit. Auch hier wirds ne große Überraschung mangels Hinweisschildchen.

Balkonien

Musik: Paul Kalkbrenner – Jestrüpp

Nach dem anstrengenden Amsterdam-Trip gabs gestern zuhause erstmal ein leckeres Pancake-Frühstück mit Ahornsirup, Heidelbeeren und Bananenmilch. Mjam 🙂

Bei der Sonne und den gefühlten 20°C  krieg ich immer Hummeln im Hintern und mich ziehts nach draußen. In dem Fall auf unsern Balkon 😉 Der war nämlich noch im Winterschlaf. Also hab ich die Terrakottatöpfe ausgepackt, die Bank aus ihrer Abdeckfolie befreit und das alte Laub zusammengekehrt. Dann gings noch schnell in den Baumarkt unseres Vertrauens (naja, nich wirklich, aber der is wenigstens fußläufig erreichbar. Wobei die grade umbauen, es besteht also Hoffnung, dass er der Baunmarkt unseres Vertrauens wird 😉 ) und nochn paar Blümchen gekauft. Die Samen, die ich gesäht habe, brauchen nämlich noch ein Weilchen, bis man identifizieren kann, was es mal werden will, wenns groß is:

Hachja, ich mag Frühling. Da bin ich irgendwie immer viel motivierter 😉

Die Amsel auch, die hat die ganze Zeit geträllert, als ich da gewerkelt hab 😀