Kategorie-Archiv: 2012

Endspurt

Musik: Grum – Can’t shake this feeling

Wie im Oktober angekündigt, wollte ich den Schnitt des Pünktchenshirts nochmal leicht abgewandelt verwenden. Ums etwas spannender zu machen und weil ich ja auch bei jedem Stück, was ich nähe, was Neues lernen will, gabs diesmal folgende kleine Änderungen (man beachte, dass sie alle mit P beginnen *kicher*):

Paspel. Und weil Paspelband kaufen zu einfach ist, hab ich mich mal selbst dran versucht (allerdings mit Online-Unterstützung 😉 ). Das Ergebnis aus Stoff und Wolle sieht dann so aus:

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Passe. Statt der doppelten wie bei Shirt 114 ist es dieses Mal nur eine einfache geworden. Im Endeffekt also wie bei Shirt 115 aus der gleichen burda style (06/2011). Ich muss sagen, dass die doppelte zwar bei der Verarbeitung deutlich mehr Zicken gemacht hat, das Ergebnis gefällt mir aber trotzdem besser. Der Halsausschnitt sieht einfach sauberer aus. Ganz besonders, wenn einem der Oberfaden nicht beim Nähen reißt…immer toll, aber vor allem am Ausschnitt. Also alles nochmal auftrennen und auf ein Neues….

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Passform. Bedingt durch den doch recht steifen Stoff (wiedermal Ikea-Kopfkissenbezug :-D, dieses Mal aus gekämmter Baumwolle) musste ich etwas tricksen: am Vorderteil hab ich pro Seite 1 cm Weite rausgenommen, am Rückenteil sinds sogar 2 cm. So ganz zufrieden bin ich noch nicht, aber das gibt sich hoffentlich sicher beim Tragen.

Und hier nun das gute Stück in voller Pracht:

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Natürlich hab ich das Shirt vorm Fotografieren gebügelt, aber der Stoff ist etwas störrisch, was das angeht 😉

Pünktchenparade

Musik: Luke Abbott – Modern Driveway

Erinnert sich noch jemand an Shirt 114?

Ich habs tatsächlich geschafft. Nach nur knapp 7 Monaten. 😉 Aber da mein Studium jetzt vorbei ist, hab ich auch mehr Zeit. Und auch mehr anderen Stoff.
Nun gings ratzfatz – abends mal den Papierschnitt auf Stoff übertragen, ausgeschnitten und die Passe zusammengenäht. Nach ner halben Ewigkeit über die burda-Beschreibung rätseln hatte ich dann auch kapiert, wie die das mit dem „Passe wenden.“ meinen…

Am nächsten Tag kamen Vorder- und Rückenteil dran – nicht ohne Lerneffekt:

Jetzt weiß ich auch, warum man Kleidungsstücke erstmal heften sollte, bevor man sie anprobiert und dann feststellt, dass sie doch etwas zu eng sind….noch dazu, wenn der Faden so zickig ist wie der gelbe hier und man – sicherheitshalber – die Naht doppelt genäht hat…. (die weiße Naht ist die passende, nachdem ichs anprobiert hatte 😉 )

Nach ner weiteren Runde Fummelei (diesmal mit den Ärmelbenden) ist das gute Stück nun fertig:

 

Insgesamt find ichs sehr gelungen (für meine zweite Klamotte!) und weil mir der Schnitt so gut gefällt, hab ich schon den Stoff für Shirt Nr. 2 rausgesucht. Da wird aber der Schnitt noch etwas verfeinert. Mehr dazu später 😉

Übrigens: wer den Stoff noch nicht erkannt hat – das war mal ein Kopfkissenbezug von Ikea 🙂

Hexagonien

Musik: Portishead – Glory Box

Irgendwie häng ich derzeit wieder ganz schön an der (Näh-)Nadel. Das Kuschelmonster war noch nicht richtig fertig, hab ich schon das nächste Projekt angefangen (zugegebenermaßen stand dieses eher auf der Liste als das Monster, aber das ging irgendwie schneller).

Zuviel kann ich noch nicht verraten, da es ein Geschenk für eine gute Freundin wird. Da sie aber schon nächste Woche Geburtstag hat, müsst ihr euch nicht mehr allzu lange gedulden. Vorausgesetzt, ich schaffs rechtzeitig 😉 Nur soviel: mich hat das Hexagon-Fieber befallen. Wie schon so viele vor mir im Natron&Soda-Forum 😉

Als Appetithäppchen gibts hier schon mal nen kleinen bildlichen Vorgeschmack:

Tjaaaaa, was könnte das nur werden?

 

Kuschelmonster

Musik: Dapayk & Padberg – Close Up

Tadaaaa, Post von der Studier- und Nähfront! 😉
Auch wenn sich das Studium in seinen letzten Zügen nochmal aufbäumt und Prüfungen und Bachelorarbeit mir wenn nicht unbedingt Zeit, so aber doch ein schlechtes Gewissen abringen, hab ich mich diese Woche mal an ein paar neue Nähprojekte gesetzt. Anlass war die froohe Botschaft eines befreundeten Pärchens. Und was passt besser auf ein Neugeborenes auf als ein Kuschelmonster? 🙂

Stoffe hab ich ja nun mittlerweile genug zur Auswahl, da fiels nicht schwer, was Buntes zu finden.

Die ersten Entwürf waren nich sooo schick, das Problem war ja auch, ein Monster zu kreieren, was das kleine Würml nicht gleich erschreckt. Also kriegts große Kulleraugen, nen Mund mit großen weißen Zähnen und bunte Arme und Beine. Und natürlich Hörnchen.

Alles zugeschnitten und vernäht, dann gings ans Ausstopfen. Ich hab Füllwatte für Kuscheltiere verwendet, die hatte ich mir letztens mal in nem Bastelladen mitgenommen.Bei dem dünneren Arm und Bein gings bissl schwer rein, aber dank Bleistift ließ es sich ganz gut stopfen. Sollte man immer im Haus haben 😉

Für den Mund hab ich ins Vorderteil vom Kopf nen langen Schnitt gemacht, die Zähne aus Filz zugeschnitten und angenäht. Der gestreifte Stoff ist übrigens ein Reststück der iPad-Tasche.

Eigentlich wollte ich nur Zähne und keine Mundhöhle, aber da das durch den Schnitt so aufklafft und man da die Füllung hätte rausziehen und sich in den eigenen Mund stecken können, hab ich noch ne Mundhöhle genäht.

Die ganzen Anhängsel dran genäht, die Kopfteile mit einander verbunden, alles ausgestopft – fertig.
Tadaaa – das wohl häßlichste Kuschelmonster im ganzen Kuschelmonsterland. Kann man übrigens prima als Kopfkissen verwenden 🙂

Fortsetzung…

Musik: Bioground – Velvet

…folgt. Die nächste Nähaktion ist fürs Wochenende eingeplant, Projekt 2 der Zwölf steht an. Der Schnitt ist auf Papier übertragen,der Stoff gewaschen und muss nur noch gebügelt werden. Ich hader allerdings schon seit ein paar Tagen mit mir, ob ich dieses Mal wieder ein Probeteil mache oder direkt mit dem richtigen Stoff hantiere und so gleich mal das Heften übe. Nur doof, wenn ich das Shirt gern länger haben will als burda es sich gedacht hat….Stoff hinterher dranfummeln ist immer irgendwie doof.

Achja, es geht übrigens um Shirt 114 aus der burda style 2/2011.
Auf dem Foto sieht man schon links den Stoff der Wahl und rechts eine kleine Zeichnung, wie das mit dem Stoffmuster aussehen könnte. Ich überleg noch, ob die Schulterpasse einfarbig wird oder auch kariert. Und ob ich den Stoff diagonal kariert zuschneide oder normal. Oder die Passe diagonal mache und den Rest normal. Oder andersrum. Hach, Fragen über Fragen.