Gute Vorsätze

Musik: David August – Epikur

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist, angefangene Nähprojekte zu beenden. In den letzten Monaten hat sich hier einiges angesammelt, manche Sachen liegen sogar noch länger.

Ein Projekt, was hier schon über ein Jahr auf seine Fertigstellung wartet, ist die Rautendecke. Erinnert sich noch jemand dran? Nein? Hier, hier, hier und hier gibts die bisherigen Arbeitsstände zum Nachlesen 😉

Die Ausgangslage sah also so aus:

Das Vlies hatte ich mir damals extra für die Decke gekauft und schon eine Weile da. Am Material fehlte es also nicht. Allerdings war mir nie so ganz klar, wie ich die Lagen so miteinander fixiere, dass mir beim Nähen nix verrutscht. Irgendwann hab ich im Netz dann den Hinweis auf große Stickrahmen gefunden und mir einen mit 40 cm Durchmesser bestellt. Und siehe da – es verrutscht nichts mehr 🙂

Der ursprüngliche Plan sah vor, alles mit der Hand zu steppen. Nachdem aber schon die erste grade Naht auf der Rückseite eher an Schlangen erinnert hat, hab ich beschlossen, das Ganze doch unter die Nähmaschine zu quetschen. Nur leider passte der Stickrahmen nicht unter meinen Nadelfuß…..Hmpf. Also hab ich schließlich jeweils die Rauteneckpunkte mit Zwirn durch alle 3 Schichten fixiert und das Ganze ohne Rahmen unter die Nähma geschoben.

 

Noch bissl mit dem Stichabstand und der Fadenspannung rumexperimentiert und schon ließ sich auch die Rückseite sehen 🙂

Auch auf der Vorderseite kommt das Wulstige so richtig schön raus:

Was mir jetzt noch bissl Kopfzerbrechen bereitet, ist, wie ich die ganze Decke unter die Nähma kriege. Mit den Randstücken ging das ja noch halbwegs gut, aber die Mittelteile werden nochmal knifflig. Aber da wird mir auch noch was einfallen 🙂